Verein für Niederdeutsche Sprachforschung

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Verein für niederdeutsche Sprachforschung

Der Verein für niederdeutsche Sprachforschung befasst sich mit der niederdeutschen Sprache und Literatur in ihrer ganzen sprachkulturellen Erscheinungsvielfalt. Durch Forschung in Geschichte und Gegenwart leistet der Verein seinen Beitrag zum Verständnis der kulturellen Vielfalt in Europa und zu ihrer Erhaltung in der Gegenwart.

Die nächsten Veranstaltungen im Überblick:

25 September 2024
19:00

Sehr geehrte, liebe Mitglieder des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung, am 25. September 1874 wurde unser Verein in Hamburg gegründet. 150 Jahre später findet zur Erinnerung an die Vereinsgründung am Mittwoch, den 25. September 2024 um 19.00 Uhr ein Festakt in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky statt. Zu diesem Festakt laden wir Sie herzlich ein. Einladung zur Festaktveranstaltung 150 Jahre Verein für niederdeutsche Sprachforschung Leider ist bereits jetzt deutlich, dass der Verein die Mehrausgaben des Jubiläumsjahres nicht aus eigenen Finanzmitteln bestreiten kann. Daher werden nun verschiedene Wege zur Einwerbung weiterer Mittel zur Gestaltung des Jubiläums beschritten. Eine Bitte zur Unterstützung des Vereinsjubiläums erreicht auch Sie als Vereinsmitglieder: Spendenaufruf 150 Jahre VndS      

30 September 2024
All day
Universität Kiel, Christian-Albrechts-Platz 4
Kiel, Schleswig-Holstein 24118 Deutschland

Call_12.ForumSprachvariation_13.VndS-NwK_Kiel_2024-09-30 Vom 30. September bis zum 2. Oktober 2024 finden das 12. Forum Sprachvariation der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD) und das 13. Nachwuchskolloquium des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung (VndS) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Gemeinschaftstagung statt. Der Konferenzaufruf richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen auf unterschiedlichen Qualifikationsstufen zwischen einem fortgeschrittenen Masterstudiengang und einem Habilita-tionsprojekt. Zur Vorstellung gelangen können sowohl abgeschlossene Studien als auch gerade begonnene oder laufende Projekte, die in eine Abschlussarbeit, Promotion oder Habilitation münden werden oder eine andere Form von Forschungsvorhaben betreffen. Kennzeichnend für das Forum und das Kolloquium ist eine offene und konstruktive Diskussionskultur, die einen gewinnbringenden kollegialen Austausch über Ideen und Ergebnisse, die an unterschiedlichen Stellen im Forschungsprozess stehen, verspricht. Neben dem bekannten Vortragsformat (20 Minuten Vortrag & 10 Minuten Diskussion) besteht dieses Jahr die Möglichkeit, Forschungsvorhaben, Projekte, Ergebnisse etc. in Form eines Posters zu präsentieren (Poster-Pitch ca. 5 Minuten). Das thematische Feld ist, orientiert an den Arbeitsgebieten der ausrichtenden Vereine, weit gesteckt. Willkommen sind Studien zu allen Teilgebieten der Regionalsprachenforschung, so dass das Spektrum zwischen Basisdialekt und standardnahem Regiolekt ausgeschöpft und me-thodisch vielfältig bearbeitet werden kann. Variationslinguistische Studien werden ebenso dis-kutiert wie wahrnehmungsdialektologische und sprachhistorische Ansätze, so dass auch Arbei-ten zu den älteren Sprachstufen vorgeschlagen werden können. Sprachräumlich erstreckt sich das Themengebiet der Konferenz über den gesamten ober-, mittel- und niederdeutschen Sprachraum und ermöglicht so einen Abgleich der Situationen in den mundartlichen Großräumen. Neben empirisch ausgerichteten Studien werden auch vornehmlich theoretische Ansätze aufgerufen. Unter methodischen Gesichtspunkten gilt die bereits angedeutete Vielfalt der Her-angehensweise an das Sprachmaterial. Für den niederdeutschen Themenblock tritt die Auseinandersetzung mit altsächsischer, mit-telniederdeutscher, frühneuniederdeutscher und neuniederdeutscher Literatur auch unter primär sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Paradigmen hinzu. In Reaktion darauf können auch Studien zu dialektliterarischen Texten des mittel- und oberdeutschen Raumes zum Vorschlag gebracht werden. Für Vortrags- und Poster-Vorschläge aus dem umrissenen Themenfeld werden bis zum 1. Juni 2024 Abstracts im Umfang von maximal 500 Wörtern an die E-Mail-Adresse forum@igdd.org erbeten. Auf die Vorschläge und die gemeinsame Tagung freuen sich Nicole Palliwoda (Kiel), Jeffrey Pheiff (Bern), und Robert Langhanke (Flensburg), 13.02.2024

Aktuelles

Der Verein für niederdeutsche Sprachforschung veranstaltet regelmäßige Tagungen zu aktuellen Themen im Bereich der Sprachforschung.

Publikationen

Der Verein für niederdeutsche Sprachforschung veröffentlichte seit 1874 mehr als 60 Bände in mehreren Schriftenreihen (vgl. Korrespondenzblatt 103/1996, Heft 2, S. 57–66). Neben Editionen wichtiger niederdeutscher Handschriften und Drucke wurden Monografien publiziert, die sich mit Fragen der niederdeutschen Sprach- und Literaturwissenschaft beschäftigen.

Über den Verein

Der Verein für niederdeutsche Sprachforschung (VndS) wurde 1874 als einer der ersten Sprachvereine Deutschlands in Hamburg gegründet. Die Gründungszeit war geprägt von einem aufkommenden allgemeinen Interesse für Sprach- und Sprachgeschichtsforschung, in der auch der Dialektologie eine steigende Aufmerksamkeit gewidmet wurde.
An einigen Universitäten in Norddeutschland kann niederdeutsche Philologie in unterschiedlichen Zusammenhängen studiert werden. Zumeist ist das Studium des Niederdeutschen an die Germanistik angebunden. Ermöglicht werden Ergänzungsfächer, Zertifikate und Schwerpunktbildungen.
Die Niederdeutsche Bibliographie informiert über Publikationen auf dem Gebiet der niederdeutschen Philologie. Sie wird seit 1970 regelmäßig im Korrespondenzblatt veröffentlicht.
Über das Internet ist heute eine Vielzahl von digitalisierten Texten frei zugänglich, die sich auf niederdeutsche Themen beziehen, wie etwa Grammatiken und Arbeiten zur niederdeutschen Sprach- und Literaturgeschichte. Darüber hinaus sind literarische Texte der wichtigsten niederdeutschen Autoren verfügbar.
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